Konzept des Grundkurses

Grundkurs – AZPP

Psychoanalytische Psychotherapie orientiert sich am Menschen in seiner Subjektivität und eröffnet den Zugang zu seinem unbewussten psychischen Erleben. Dafür hat die Psychoanalyse eine eigene wissenschaftliche Erkenntnismethode entwickelt, die es erlaubt, den Menschen in seiner Komplexität zu erfassen. Der Kurs bietet eine qualitativ hochwertige Ausbildung in psychoanalytischer Psychotherapie als einer wirksamen und lange erprobten Heilmethode mit sehr guten Kurz- und Langzeiterfolgen. Er gibt auch Instrumente des Verstehens und psychodynamische Konzepte in die Hand, um sich in schwierigen Situationen des stationären und ambulanten psychiatrischen Alltags zu orientieren, in denen kein psychotherapeutisches Setting besteht. Und er gibt Instrumente, um klinische und institutionelle Fragen im Hinblick auf latente Bedeutungen systematisch zu reflektieren. Das trägt langfristig zur Lebendigkeit der beruflichen Arbeit bei. Als psychoanalytisch ausgerichtete PsychotherapeutIn zu arbeiten, setzt Selbsterfahrung voraus. Dank der persönlichen Entwicklung in der eigenen Analyse entsteht ein einzigartiger Resonanzboden für die Vorgänge in der therapeutischen Beziehung.

Der Kurs richtet sich an ÄrztInnen und PsychologInnen, welche die Grundlagen für eine psychoanalytisch orientierte psychotherapeutische Tätigkeit erwerben möchten. Er ist in das Curriculum für die FMH-Weiterbildung in Psychiatrie und Psychotherapie integriert und führt zu einer FMH-Anerkennung für die psychotherapeutische Weiterbildung. Er bildet einen idealen Grundstein zur Erfüllung der Charta-oder FSP-Richtlinien. Der Kurs umfasst theoretischen und praktischen Unterricht mit 40 Doppelstunden pro Jahr. Ergänzende und weiterführende Angebote bieten das Ausbildungszentrum für Psychoanalytische Psychotherapie, das Psychoanalytische Seminar Basel (SGPsa) und das Psychoanalytische Institut Basel an.

Das Programm ist in drei Jahreskursen aufgebaut.

Grundkurs – AZPP