Martha Stähelin

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Anordunungsmodell: ein Fortschritt

Nach Jahrzehnten des Kampfes um die Positionierung der psychologischen Psychotherapeuten im Gesundheitswesen liegt nun eine Position vor, das Anordnungsmodell. Was passiert? Der Kampf entflammt von neuem. Aufrufe zu kritischen Stellungsnahmen im Vernehmlassungsverfahren ertönen aus all jenen psychotherapeutischen Ecken, die, damals zum Glück, den Kampf von Anfang an führten. Es scheint, als ob der eingetretene Erfolg nicht sein dürfte. Vielmehr macht es den Eindruck, als ob Weiterkämpfen attraktiver wäre als Erfolg zu haben. Der Wiederholungszwang lässt grüssen.

Ihm zu entgehen, heisst realpolitisch zu denken und sich in den Vernehmlassungen für das Modell einzusetzen nach dem Motto: lieber der Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach. Das Anordnungsmodell ist gewiss nicht befriedigend, es benötigt gute Ausführungsbestimmungen, spätere Korrekturen etc. Um im Bild zu bleiben:  ja, auch die Taube braucht’s, aber jetzt geht es um den Spatzen, um die Befürwortung des vorgeschlagenen Modells, es ist ein Fortschritt.