Gedanken zur Vernehmlassung zum Verordnungsentwurf mit Anordnungsmodell | Newsletter Herbst 2019

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Die Vernehmlassung zum Verordnungsentwurf mit Anordnungsmodell (KVV; SR 832.102) ist das aktuell wichtigste Thema in den Gremien des AZPP und auch in unseren Kontakten mit der EFPP sowie in der Vernetzungsgruppe (Freud-Institut Zürich, PSZ, SGAZ, PSL, PSB, KJF). Es geht um viel und ist ein politisch wichtiger Moment.

So ging es in der EFPP-Retraite am 14. September 2019 hauptsächlich um eine Meinungsbildung zur Vernehmlassung. Das PSZ hat eine ad hoc Arbeitsgruppe gebildet, die eine Stellungnahme verfasst hat.

Für das AZPP von Bedeutung ist u.a., dass im Verordnungsentwurf, der in die Vernehmlassung geschickt wurde, Bedingungen, welche die Voraussetzung für eine psychoanalytische Psychotherapie bilden, keine Beachtung finden. Die Frage für uns alle ist, wie kann, soll, muss von uns darauf reagiert werden.

Das AZPP engagiert sich in beiden Institutionen EFPP und PSZ mit und möchte seine Mitglieder informieren und zum Mitdenken und diskutieren einladen. Die EFPP stützt grundsätzlich das Vorgehen und die Stellungnahme des PSZ.

Wir haben Ihnen die Anfrage des PSZ, sich bei deren Engagement zu beteiligen, bei der Umfrage mitzumachen und deren Stellungnahme zu unterstützen, per Mail zugesandt.

Das AZPP hat die Mitglieder des Vorstands und der Ausbildungskommission gebeten, ein Votum abzugeben, das ihnen ganz persönlich aber auch im Kontext ihrer Position im AZPP im Rahmen der Vernehmlassung ein Anliegen ist.

Dies sind die Voten einzelner Mitglieder:

Portrait – Claudia Gramespacher

Claudia Gramespacher

Die Bedenken sind berechtigt, Entrüstung ist gross, der Aufruhr muss erst mal verdaut werden… Ich teile die Haltung der psychodynamisch/psychoanalytischen Berufsverbände voll und ganz, und ich bin auch dafür, dass dem Bundesrat unsere Haltung sorgfältig und differenziert (abstinent) mitgeteilt wird, so wie das PSZ dies dankenswerterweise getan hat.

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Marianne Winterhalter – Weiterbildungsfragen

Marianne Winterhalter

Das Anordnungmodell ist grundsätzlich zu begrüssen, da es die für alle Beteiligten unbefriedigende Situation der Delegation ablöst. Ich bin der Meinung, dass die Anordnung von Therapien Sache der GrundversorgerInnen (HausärztInnen, GynäkologInnen, KinderärztInnen) ist.

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Arno Zormann – Website, Kommunikation

Arno Zormann

Ich begrüsse es, wenn durch das Anordnungsmodell mehr Autonomie für die psychologischen Psychotherapeut*innen entsteht, allerdings rudert die aktuelle Vorlage im Detail gleichzeitig einige Schritte zurück und belastet die therapeutische Arbeit durch zu viel Regulierung.

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Susanne Toepfer – Vizepräsidentin

Susanne Toepfer

Seit zwei Monaten nun beschäftige ich mich mit dem neuen Anordnungsmodell, das zur Vernehmlassung steht und ich kann mich trotz vieler Diskussionen mit Kolleginnen und Kollegen nicht damit anfreunden.

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Martha Stähelin

Nach Jahrzehnten des Kampfes um die Positionierung der psychologischen Psychotherapeuten im Gesundheitswesen liegt nun eine Position vor, das Anordnungsmodell. Was passiert?

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Dieter Leonhardt – Finanzen

Dieter Leonhardt

Die Schwächen diesen Systems könnten sein, dass die Patienten vor Zuweisung medizinisch weniger gut abgeklärt werden, es eine massive Auswirkung auf die Ausbildung der kommenden Generation haben kann und wahrscheinlich mehr administrativer Aufwand nötig wird.

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Petra Zell Roth - Präsidentin

Petra Zell Roth

Das Anordnungsmodell begrüsse ich sehr als einen ersten Schritt zur Verbesserung psychotherapeutischer Versorgung und zur Aufhebung des seit 1981 bestehenden Provisoriums.

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